Rottweiler Attacke




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Rottweiler Attacke

Beitragvon pepper » Di 12. Mai 2009, 07:52

Bin total schockiert,was in Niedersachsen abgeht.Wie kann mal wieder sowas passieren.Und dann wird noch diskutiert ob solche Hunde eingeschläfert werden sollen,für mich unbegreiflich als Mutter.Vor 2 Jahren wurde in unserer Nähe ein Kleinkind bei den Großeltern ,im Mittagsschlaf zerfleischt von einem Rottweiler.Der hat die Tür geöffnet... Gott sei Dank wurde über diesen Hund nicht diskutiert.Die Großeltern lassen sich nicht mehr in der Öffentklichkeit sehen.Schlimm genug das ganze Thema aber sowas ist nicht mehr gut zumachen gerade bei TÖTUNG.
Wenn das jemals bei unseren Hunden passieren sollte ,wird bestimmt nicht diskutiert und auch nicht ins Tierheim gebracht.
Wie kann man einen Hund bei uns in der Gesellschaft vor dem Menschen stellen . Hier ein Auszug aus der Presse:
Rottweiler sollen zukünftig wie andere Hunderassen einem Wesenstest unterzogen werden. (Archivfoto)Nach der Rottweiler-Attacke in Hildesheim, bei der zwei fünf und zwei Jahre alte Mädchen und ihre Mutter schwer verletzt wurden, will Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans Heinrich Ehlen (CDU) die gesetzlichen Regelungen für die Hundehaltung verschärfen. Das bestätigte ein Sprecher des Ministeriums am Montag im Gespräch mit NDR 1 Niedersachsen. Ehlen hatte zuvor in einem Zeitungsinterview gesagt: "Wir prüfen jetzt die Einführung eines verpflichtenden Wesenstests für Hunderassen, die durch Beißattacken besonders aufgefallen sind. Rottweiler gehören dazu."

Comeback für die Rasseliste?
Bei Polizeidienststellen und in Krankenhäusern sollen laut des Berichts entsprechende Daten gesammelt werden. Dann sollen Experten die rechtliche Umsetzung prüfen. Die Rasseliste, die für die Haltung gefährlicher Kampfhunde bestimmte Sicherheitsmaßnahmen wie Maulkorb und Leinenzwang vorschreibt, hatte die CDU/FDP-Koalition 2003 abgeschafft. Seitdem werden Hunde in Niedersachsen nur noch überprüft, nachdem sie auffällig geworden sind.

SPD attackiert Ehlen
Die SPD warf dem Landwirtschaftsminister vor, bei seinem Amtsantritt im Jahr 2003 die Vorschriften gelockert zu haben. "Minister Ehlen trägt die politische Verantwortung für die immer wieder vorkommenden Unfälle mit Kampfhunden", erklärte der tierschutzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Ronald Schminke. Bestimmte Rassen stünden "unumstritten" im Verdacht, dass von ihnen erhöhte Gefahren gerade für Kinder ausgingen. "Aber Minister Ehlen konnte die Rasseliste für Niedersachsen nicht schnell genug, nämlich kurz nach seinem Amtsantritt 2003, abschaffen", rügte Schminke.

Strafverfahren gegen Hundehalterin
Zwei nicht angeleinte Rottweiler hatten am Sonnabend in Hildesheim die beiden Kinder und ihre Mutter schwer verletzt. Die Hunde griffen die Mädchen in einer Grünanlage an und fügten ihnen tiefe Bisswunden am ganzen Körper zu. Bei dem Versuch, ihre Töchter zu schützen, wurde die 29-jährige Mutter ebenfalls von den Tieren gebissen. Erst als die 39-jährige Hundehalterin und eine Begleitperson energisch eingriffen, ließen die Rottweiler von ihren Opfern ab. Gegen die Halterin wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die dreijährige Hündin und der sieben Monate alte Rüde wurden in ein Tierheim gebracht. Ein Amtstierarzt soll nun klären, ob die Hunde eingeschläfert werden müssen.

Stand: 11.05.2009 14:47
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Re: Rottweiler Attacke

Beitragvon Ponyfan » Di 12. Mai 2009, 09:18

das ist hier auch vor nicht allzu langer Zeit passiert.
Ein Mitarbeiter einer Baumschule will morgens einen Rottweiler in den Zwinger sperren, weil dieser nachts das Gelände bewacht hat.
Er kannte den Hund von kleinauf, jahrelang.
Ohne Vorwarnung griff der Rottweiler ihn an und hat ihn übelst zugerichtet.
Nur ein vorbeikommender Motorradfahrer der anhielt, sich den Helm vom Kopf riß und damit beherzt auf den Hund eingeschlagen hat, hat dem Mann das Leben gerettet.

Ich finde, es ist gar keine Diskussion nötig, EINSCHLÄFERN!!!!! undzwar SOFORT!!!!!
Jeder der darüber noch diskutiert und das hinauszögert, riskiert daß es wieder passiert.
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Re: Rottweiler Attacke

Beitragvon joe » Di 12. Mai 2009, 12:02

ich habe früher, über das vet-amt mit solchen hunden gearbeitet.... also hunde die auffällig geworden waren....
ich habe da auch so ein krasses urteil...
ich habe mich lange mit bestimmten rassen beschäftigt.... mit rottweilern, bullterriern, etc...
ich bin zu folgendem fazit gekommen.....
rassen, die auf das beißen (besonders in die nase) anderer tiere genetisch programmiert waren, können aufgrund eines auslösers wieder zu bösartigen tieren werden.... (sogenannte bullenbeißer.... diese tiere mußten bullen hüten, indem sie die tiere in die nase bissen, um sie in die knie zu zwingen). darunter zählt der rottweiler, alle bullterrier-rassen (und deren mischungen), auch der boxer, alle molosserartigen. ausnahmen bilden die ridgebacks und andere (dogo argentino etc)... die wurden zur jagd auf raubtiere gezüchtet.... die können auch richtig böse werden...

die genetik ist einfach nicht wegzudiskutieren...

diese hunde haben zudem noch ein hohe schmerzgrenze (was eine abwehr fast unmöglich macht), und zielen heute noch fast immer ins gesicht (anders als ein schäferhund oder sonstige rassen.... die mehr auf beine, schultern, körper etc, weniger gesicht)...
warum manche austillen...... 1. sie werden alt.... sie haben schmerzen (die so nicht zu sehen sind, weil diese hunde auch teilweise keine mimiken haben).... und ein tag sind die schmerzen so schlimm, dass sie den besi oder andere angreifen...
2. sie gehören meist leuten, deren geistige reife nicht unbedingt den eines verantwortungsvollen hundehalters entspricht....
3. die hunde haben ein bestimmte image, ihr umfeld verhält sich dementsprechend und kann attacken dadurch unbewußt auslösen....

ich bin für, absolutes, halteverbot für bestimmte rassen, so wie es großbritanien gemacht hat, kastration, und was weg ist, ist weg.....
die niederlande sind da sehr rigeros....
viele hundfreunde sehen die gefahren nicht richtig und reden von wesensteste etc.... nix da.....
ein bekannter, mit denen ich früher die beurteilungen schrieb, ist auch von diesen hunden kurriert.... wir haben folgendes erlebt...
wir wurden nachts zu einem hundeverein in dortmund gerufen.... dort lag seit 3 tagen ein pitbull in einer kleinen hundebox.... der besi ist verhaftet worden, der hund wurde vergessen.....
wir angelten ihn raus und mein bekannter nahm ihn mit in seine zwingeranlage...
da ihm der hund im laufe der zeit immer besser gefiel (der holte die pferde rein, die schafe, war lieb zu den besuchern des hofes, der enkel lernte das laufen an ihm). der hund schien völlig normal...
nach jahren kam der nachbar von einer schweineauktion wieder.... einen kleinen eber auf dem hänger, den er stolz meinem bekannten präsentierte....
der pit machte sich steif, sprang aus dem stand in den hänger, verbiss sich in den eber, und hielt ihn fest... nix halb, gar nix.....
bis der bekannte seine dienstpistole holte und den hund und den eber erschoss.....

der hund kannte schweine.....

nie wieder einen pitbull!!!! der hätte auch bei einem fremden kind so austillen können....
Zuletzt geändert von joe am Sa 16. Mai 2009, 00:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rottweiler Attacke

Beitragvon Shettyuta » Di 12. Mai 2009, 13:38

ich hatte vor gut 10j. einen bullterrier ohne vorwarnung am/im bein hängen.... seit dem bin ich kuriert von allen spezis dieser rasse.
ein hund der einmal die hemmschwelle über schritten hat einen menschen, ohne vorherigen befehl ( diensthunde ) an zu greifen, wird das sicher immer wieder machen und gehört sofort getötet!!!!
wem will man denn mit gutem gewissen diese beiden rottweiler aus hildesheim überlassen, wenn sie den wesenstest bestehen?!
bei aller tierliebe, aber erst komt der mensch, dann neeeee ganze gaaanze weile nichts und dann der hund.
LG Uta und die Ponys vom Widdelhof

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Re: Rottweiler Attacke

Beitragvon joe » Di 12. Mai 2009, 15:07

haaaaaaaaaaaaaaaaaltttttt!!!! diensthunde die aus aggression angreifen, kommen in den suppentopf...... diensthunde greifen nicht an... sie spielen...... feiner unterschied!!!!!!
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Re: Rottweiler Attacke

Beitragvon Ponyfan » Di 12. Mai 2009, 16:02

aha....die tun nichts....dié wollen nur spielen???? :shock:
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Re: Rottweiler Attacke

Beitragvon joe » Di 12. Mai 2009, 22:00

ja.... es gibt nur ganz wenige hunde, die als beißer ausgebildet sind.... die arbeiten aber nur an mann mit einem beißkorb (der ein besonders stabiler maulkorb ist, nicht so wie ein normaler.... miest stahlverstärkt)! ausschließlich.....(keine poliziehunde, sondern militärhunde!!!!!!!!!!! mir ist nicht bekannt, dass die polizei beisser hat!!!!!) ich rede nicht von hunde die stellen, die spielen "nur".

ein hund, der in menschenmassen arbeiten muß und auf wehrtrieb ausgebildet wurde, ist auch im gehorsam ein risiko... nur spielende hunde sind tatsächlich verlässlich....

ja sie spielen......

auch dieses zähnefletschen, dieses bellen ..... nur über den spiel- und beutetrieb.....

nix desto trotz..... sie lassen sich von ihrer arbeit nicht ablenken.....klar beißen sie, aber nicht mit aggression.....

kann man so schwer erklären, muß man mal in der ausbildung sehen....
beispiel..... in südafrika wurden bis vor wenigen jahren die hunde über den wehrtrieb ausgebildet..... wenn die hunde über eine lange distanz jemanden stellen mußten, und der zu stellende die hunde angriff, floh eine große zahl der hunde...... die ausbildung wurde umgestellt auf den beute-und spieltrieb..... hunde die im spiel gelernt haben, vor nix zurückzuschrecken stellen auch alleine .... aber es ist nicht dieser unkontrollierte angriff, sondern spiel/beutetrieb......

hunde die menschen bis zur unendlichkeit zerfleischen, spielen nicht, haben in dem moment auch nicht so unbedingt einen beutetrieb (obwohl er der auslöser sein kann), sondern reinen wehrtrieb.....

ein im wehrtrieb stehender hund ist unberechenbar....!

das ist ein feiner unterschied.... hunde die über den spiel/beutetrieb in den wehrtrieb gelangen, werden in der regel ausgemustert..... gnadenlos.....
die können so in rage geraten, dass sie dann auch den führer beißen......

das ist auch der grund, warum es angstbeißer gibt..... unsichere hunde beißen eher (wehrtrieb).....
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Re: Rottweiler Attacke

Beitragvon Ponyfan » Mi 13. Mai 2009, 05:44

man oh man....wenn man das so liest, dann möchte ich gar nicht wissen wieviele von diesen Zeitbomben mehr oder weniger frei rumlaufen oder entsprechend falsch gehalten werden.
Es wird leider immer wieder vorkommen das Menschen angegriffen werden.
Wir waren mal mit der Kutsche unterwegs....plötzlich 2 bekloppte Kampfköter laut bellend hinter uns. Der Besitzer stand in der Hofeinfahrt seines Hauses und rief hiner den Kötern her.....null Reaktion.
Mir stand schon das P vor der Stirn. Ich hab die Fahrpeitsche genommen und einen Rundumschlag gemacht....ob es daran gelegen hat oder ob sie letztendlich doch auf den Besitzer gehört haben....ich weiß es nicht. Jedenfalls liefen sie zurück. :lol:
Ich brauche sowas aber sicher nicht regelmäßig.
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Re: Rottweiler Attacke

Beitragvon pepper » Mi 13. Mai 2009, 18:40

Stellen das ist das richtige Wort,über Spiel und Beutetrieb werden fast alle Hunde ausgebildet.
Nur wie ist es damit ,daß sich viele einen Mali ,Rotti usw.Rassen mit Schutztrieb,aussuchen mit hohen Trieb zu beißen bzw. Beutetrieb.
Warum stellen die meisten dieser Rassen denn nicht mehr ,weil keiner diesen Trieb unter Kontrolle hat.Es gibt mit Sicherheit auch Diensthunde die abdrehen.
Mein Motto erst der Mensch dann der Hund.
Einschläfern ist noch milde ausgedrückt was ich machen würde.
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Re: Rottweiler Attacke

Beitragvon joe » Do 14. Mai 2009, 06:41

malinois haben einen hohen spieltrieb...... und ganz dumme frage? womit sollen hunde denn spielen außer mit ihrem maul????? nix hoher beißtrieb.... spieltrieb!
sie apportieren, holen aus dem wasser alles erdenkliche..... ein hund der spielt, der gerne ball holt, der keine angst vor schnellen bewegungen hat, der ruhig und sicher beim beute halten (ball, sack, stock) ist, wird auch ein guter "schutzhund"...... keinen wehrtrieb..... das ist kein wehrtrieb.......

einen border wird man nie abrichten können, beute festzuhalten, klar apportiert er, aber ansonsten kaut er fröhlich auf seinem spielzeug rum...... jagdhunde könnte man auch als schutzhunde ausbilden, wenn nicht viele diese r rassen angeborene stockangst hätten.... sie verfügen auch über hohes spielpotenzial.....

ich sage es mal ganz deutlich..... menschen die ihren hund auf wehrtrieb ausbilden haben einen an der murmel!
leiden muß das tier......
und bestimmte rassen haben bestimmte charaktäre..... wenn ich an herdenschutzhunde denke!!! (keine herdenbegleithunde und keine herdentreibhunde, die haben da nix mit zu tun!).... die greifen auch fremde menschen und tiere an..... die sind gott sei dank nie hier in großen massen gehalten worden und auch nie zu einem staturssymbol gemacht worden.....
heute werden diese aggressiven herdenschutzhunde (owtscharka zb) für den schutz von seltenen meeresvögeln etc eingesetzt......

es ist der mensch, der die tiere durch nicht artgerechte haltung, durch verniedlichung, durch perversion und durch dummheit, egoismus und falschen zuchten und anpaarungen, aus nicht wissen und falsches händeln einer rasse, zum täter werden lässt.....
leiden müssen im endeffekt das umfeld und die armen tiere..... die bestien!!!!
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