Bin total schockiert,was in Niedersachsen abgeht.Wie kann mal wieder sowas passieren.Und dann wird noch diskutiert ob solche Hunde eingeschläfert werden sollen,für mich unbegreiflich als Mutter.Vor 2 Jahren wurde in unserer Nähe ein Kleinkind bei den Großeltern ,im Mittagsschlaf zerfleischt von einem Rottweiler.Der hat die Tür geöffnet... Gott sei Dank wurde über diesen Hund nicht diskutiert.Die Großeltern lassen sich nicht mehr in der Öffentklichkeit sehen.Schlimm genug das ganze Thema aber sowas ist nicht mehr gut zumachen gerade bei TÖTUNG.
Wenn das jemals bei unseren Hunden passieren sollte ,wird bestimmt nicht diskutiert und auch nicht ins Tierheim gebracht.
Wie kann man einen Hund bei uns in der Gesellschaft vor dem Menschen stellen . Hier ein Auszug aus der Presse:
Rottweiler sollen zukünftig wie andere Hunderassen einem Wesenstest unterzogen werden. (Archivfoto)Nach der Rottweiler-Attacke in Hildesheim, bei der zwei fünf und zwei Jahre alte Mädchen und ihre Mutter schwer verletzt wurden, will Niedersachsens Landwirtschaftsminister Hans Heinrich Ehlen (CDU) die gesetzlichen Regelungen für die Hundehaltung verschärfen. Das bestätigte ein Sprecher des Ministeriums am Montag im Gespräch mit NDR 1 Niedersachsen. Ehlen hatte zuvor in einem Zeitungsinterview gesagt: "Wir prüfen jetzt die Einführung eines verpflichtenden Wesenstests für Hunderassen, die durch Beißattacken besonders aufgefallen sind. Rottweiler gehören dazu."
Comeback für die Rasseliste?
Bei Polizeidienststellen und in Krankenhäusern sollen laut des Berichts entsprechende Daten gesammelt werden. Dann sollen Experten die rechtliche Umsetzung prüfen. Die Rasseliste, die für die Haltung gefährlicher Kampfhunde bestimmte Sicherheitsmaßnahmen wie Maulkorb und Leinenzwang vorschreibt, hatte die CDU/FDP-Koalition 2003 abgeschafft. Seitdem werden Hunde in Niedersachsen nur noch überprüft, nachdem sie auffällig geworden sind.
SPD attackiert Ehlen
Die SPD warf dem Landwirtschaftsminister vor, bei seinem Amtsantritt im Jahr 2003 die Vorschriften gelockert zu haben. "Minister Ehlen trägt die politische Verantwortung für die immer wieder vorkommenden Unfälle mit Kampfhunden", erklärte der tierschutzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Ronald Schminke. Bestimmte Rassen stünden "unumstritten" im Verdacht, dass von ihnen erhöhte Gefahren gerade für Kinder ausgingen. "Aber Minister Ehlen konnte die Rasseliste für Niedersachsen nicht schnell genug, nämlich kurz nach seinem Amtsantritt 2003, abschaffen", rügte Schminke.
Strafverfahren gegen Hundehalterin
Zwei nicht angeleinte Rottweiler hatten am Sonnabend in Hildesheim die beiden Kinder und ihre Mutter schwer verletzt. Die Hunde griffen die Mädchen in einer Grünanlage an und fügten ihnen tiefe Bisswunden am ganzen Körper zu. Bei dem Versuch, ihre Töchter zu schützen, wurde die 29-jährige Mutter ebenfalls von den Tieren gebissen. Erst als die 39-jährige Hundehalterin und eine Begleitperson energisch eingriffen, ließen die Rottweiler von ihren Opfern ab. Gegen die Halterin wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die dreijährige Hündin und der sieben Monate alte Rüde wurden in ein Tierheim gebracht. Ein Amtstierarzt soll nun klären, ob die Hunde eingeschläfert werden müssen.
Stand: 11.05.2009 14:47