Ich hatte nauch jahrelang Meerschweinchen- habe sie soga gezüchtet. "Sheltie" hießen die, wie bei den Hunden.
Haben vorne eher kurzes Fell und nach hinten hin eine Schleppe. Es war eine Heidenarbeit, sie vor Schauen zu säuern, um sie ansprechend präsentieren zu können.
Die beiden Damen hatten einen großen Käfig, zogen mit us in unser Wohnheim und wieder nach hause und hatten außer ihrem Käfig immer noch einen Freilauf davor, der immer wieder anders gestaltet wurde. Beide waen handzahm und sind mir auch mit Jungen hintendran im Konvoi nachgelaufen.
Leider sind meine Yo und meine Wiesel schon seit 15 Jahren tot...
Vor 6 Jahren kamen dan wieder 2 Meerscheinchen zu uns, ein Crested und ein "normales", Mac und Brisco. Beide in der Farbe "buff".
Die beiden hatten wir 4 Jahre lang und haben sie genauso gehalten wie die Damen vorher auch nur leider machte uns das Asthma meines Mannes einen Strich durch die Rechnung. Just in dieser Zeit ließ er sich desensibilisieren und reagierte wirklih extrem auf alle Arten von Einstreu und Heu.
Und da ich die beiden nicht nur von Luft und Liebe ernähren konnte, habe ich sie schweren Herzens in gute Hände abgegeben. Dort haben sie jetzt einen eigenen Kleiderschrank mit mehreren Etagen.
Gefüttert habe ich meinen Meeris: Heu, Stroh, ein wenig Getreide, viel Obst und Gemüse, getrocknete und frische Petersilie, ein bißchen Johannisbrot und Luzerneringe. Einen Vitaminzusatz für´s Trinkwasser gab es auch, ebenso einen Kalk- und einen Salzleckstein.
Ganz wichtig bei Meeris und Kaninchen- KEIN Möhrengrün geben! Das steckt voller Nitrate, die sich bei den Tieren in Leber und Niere ablagern. Und wenn doch, dann nur in "homöopathischen" Dosen verfüttern.
Mein Hund hat die Meerschweinchen geliebt- er stieg auch ab und an mal zu ihnen in den Käfig, um sich eine Gurke oder eine Rübe zu mopsen. Er hat auch beim Freilauf immer auf beide aufgepaßt, ich hatte doch immer ein wenig Angst, daß sie beim Freigang auf unserem Balkon von einer Möwe geholt werden könnten.
Alle Meerschweinchen waren ziemlich gesprächig- von Gluckern, Quieken, Quietschen und leise vor sich Hinblubbern war alles vorhanden.
Für einen Menschen ist der Hund immer nur ein Lebensabschnittsgefährte.
Für einen Hund ist der Mensch der Partner für´s ganze Leben.