und wieder mal.....leider




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und wieder mal.....leider

Beitragvon Ponyfan » Do 28. Mai 2009, 11:26

las ich gestern hier in der Zeitung.
http://www.nw-news.de/owl/2959451_Kutsc ... dex_page=3

Leider passiert es immer wieder.
Und....leider sehen immer noch viele (unwissende) im Kutschfahren das absolute Freizeitvergnügen wofür man ja keinerlei Ausbildung braucht.
Ich will nicht unterstellen daß es in diesem Fall auch so war.....aber was man so mitkriegt, gerade von Leuten die Ponys anspannen.
Alles ganz easy....Ausbildung???? Wofür....???? ;)
Wer morgens zerknittert aufwacht, hat tagsüber die besten Entfaltungsmöglickeiten
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Re: und wieder mal.....leider

Beitragvon pepper » Do 28. Mai 2009, 22:15

Ja,da hast Du recht Ausbildung muß sein für beide Seiten.
Mir grauts es hätte auch jeder von uns seien können.Es sind eben nur Tiere.Auch manch gut Ausgebildeter PROBIERT.
Wenn ich noch an mein Abzeichen zurück denke,man meine beiden Hannoveranner waren auch gut ausgebildet aber ab und an fing der Wallach auch an etwas zu testen.Ich hab aus den Großen gelernt und nehm lieber einen Tick kleiner,kann ich besser mit umgehen.
Man kann auch über diesen Artikel spekulieren,waren die beiden Pferde vielleicht zu jung oder ,oder,oder
Auf jeden Fall ne gute Kutsche,wär weiß wenn es son Holznachbau gewesen wäre ,wie es dann geendet hätte.
Ehe man den Kopf schüttelt, vergewissere man sich, ob man einen hat.

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Re: und wieder mal.....leider

Beitragvon MissTexas » Do 28. Mai 2009, 22:21

Wenn ich so etwas lese, denke ich auch immer daran, daß man ab einem gewissen Alter einfach nicht mehr in der Lage ist, Situationen rechtzeitig einzuschätzen und angemessen zu reagieren.

Was soll ein fast 80 jähriger Beifahrer denn noch ausrichten können? Bis der mal von der Kutsche ist, um die Pferde vorne zu halten, ist eh schon alles zu spät...

Grummel...

Anhand der Kutsche denke ich aber, daß es sich hierbei nicht einfach nur um "Juckelfahrer" gehandelt hat, denn die sind meistens mit ganz anderen Gefährten unterwegs.
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Re: und wieder mal.....leider

Beitragvon Shettyuta » Fr 29. Mai 2009, 06:44

da meine freundin im nachbarort wohnt,den fahrer und seine gespanne kennt, kann ich euch beruhigen... es handelt sich um solide ausgebildete hafis und fahrer die im normalfall wissen was sie tuen. ich denke in die situation das ein gespann durchgeht kann jeder kommen und finde es krass in solchen momente immer gleich die ausbildung und das können in frage zu stellen.

Was soll ein fast 80 jähriger Beifahrer denn noch ausrichten können? Bis der mal von der Kutsche ist, um die Pferde vorne zu halten, ist eh schon alles zu spät...

soll/darf man jetzt nur noch bis zu einem bestimmten alter gespanne fahren oder mitfahren? auch ein 30j. möcht ich mal sehen, der von einem durchgehenden gespann abspringt, kurzen sprint einlegt und die zwei pferde/ponys zum stehen bringt!
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Re: und wieder mal.....leider

Beitragvon joe » Fr 29. Mai 2009, 09:44

telgte, wallfahrt.... diesen monat.....
wir fahren mit mehreren gespannen vom einem der sammelpunkt ab.....
keine 2 km weiter...... keine ahnung wie es passiert ist (fahren ja gut 50 gespanne von unserem sammelpunkt weg), liegt ein pony mit geschirr im graben....kutsche steht mit allen insassen oben... :o
da wir nicht anhalten durften (waren genug helfer vor ort), konnte ich ja auch nicht fragen, wie so etwas passieren kann.....

in telgte selber fährt man ja dann auch noch etwas herum... auch durch enge gassen mit viel publikumsverkehr....
ein aufschrei von hinten und das selbe pferd rennt ohne passagiere auf der kutsche (die liegen alle unten) quer an den vorderen kutschen vorbei.... kurz bevor es in die parkenden autos rasst, hat ein passant das gespann mutig gestoppt.....

und dann wurde das pferd tracktiert.... boah!!!! :evil:

ich bin geplatzt...... wenn der bauer nicht schwimmen kann, liegt es an der badehose.....???????

für mich wäre die wallfahrt schon am graben geendet..... mit so einem nervenbündel von pferd fahre ich nicht weiter..... und dann noch mit passagieren.... hauptsache man kann sich präsentieren, oder wie?????

wie gut, dass in der straße nicht viel menschen standen..... in den anderen straßen standen sie in 5er reihen und die kleinen kinder alle vorne..... :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:
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Re: und wieder mal.....leider

Beitragvon Mini-Mary » Sa 30. Mai 2009, 15:39

Ist schon heftig, klar, und genau das kann Jedem passieren. Und wer von uns weiß schon so genau, wie er selber reagiert? Ich kann das nicht vorhersagen. Das kommt immer auf die jeweilige Situation an.

Was das Alter der Fahrer/Beifahrer angeht. Schluck, das ist ein heikles Thema, nicht nur beim Kutschieren, auch beim Autofahren. Ich glaube kaum dass man da eine bestimmte Altersgrenze ziehen kann. Ich habe eine Freundin, die ist mit 88 Jahren noch ein Alfa-Romeo-Spider-Cabrio offen gefahren, mit 90 ist sie nach Kanada ausgewandert und ist jetzt 94 Jahre alt und noch immer fit. Keine spur von einem solch hohen Alter. Und andere sind mit knapp 70 schon so klapprig und vertüddelt, dass die eigentlich nicht mehr alleine auf die Straßen dürften.
Wer soll denn da entscheiden?
Das können die Leute nur selber!
Klar kann ein älterer Mensch sicher nicht mehr so schnell reagieren und so beherzt eingreifen wie vielleicht ein 30järhiger, aber ob die jüngere Generation immer alles besser machen würde?????
Liebe Grüße
Marion, vom
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Re: und wieder mal.....leider

Beitragvon joe » So 31. Mai 2009, 00:01

die alten haben die erfahrung, was die jungen mit besseren reaktionen wett machen.......

heute kann ich bestimmte sachen voraussehen.... je älter man wird, umso besser kann man das (also wenn man vom fach ist)..... klar, gibt es da auch eine fehlerquote.... aber man weiß, dass die oder die andere situation dahin führen kann.....

ich höre gerne alten hundeführern zu, alten reitern und alten kutschfahrern..... die jungen wollen das pferd/hund oft neu erfinden.....nee, nee.... klappt nicht :!:

und wenn tiere ausrasten (genauso wie menschliche amokläufer) da hilft weder reaktion.... vielleicht aber erfahrung es gimpflicher zu gestalten.......
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Re: und wieder mal.....leider

Beitragvon Mini-Mary » Di 2. Jun 2009, 09:04

joe hat geschrieben:ich höre gerne alten hundeführern zu, alten reitern und alten kutschfahrern..... die jungen wollen das pferd/hund oft neu erfinden.....nee, nee.... klappt nicht :!:
.......


Kann schon hinkommen, aber bei Vielem, was früher eben so gemaht wurde und man deshalb noch immer so macht, dreht sich mir heute auch der Magen um!
Verallgemeinern kann man da nichts. Es gibt Vieles von früher, was gut war, aber auch genau so viel was man heute als Tierquälerei bezeichnen würde.
Und anders herum ist nicht jede neue Erkenntnis auch gleich die Beste!!!
Liebe Grüße
Marion, vom
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Re: und wieder mal.....leider

Beitragvon MissTexas » Di 2. Jun 2009, 23:20

Leider sind agile alte leute die Ausnahme und oft überschätzen sie sich. Ich bin dafür- einen jährlichen Pflichttest durchzuführen- wie für die Autofahrer in Amerika, da werden Seh- und Reaktionsschwächen aufgedeckt und entweder darf man damit noch auf die Straße oder nicht mehr.

Ich kenne leider nur zu viele alte Leute, die hier als rollende Verkehrshindernisse durch die Gegend tuckern- dadurch einen Riesenstau hinter sich herschleppen- die sich aber rühmen schon sooo lange unfallfrei zu fahren... Grrr...
Das gerade diese Trödler Unfälle verursachen, in dem sie andere zum Überholen geradezu "zwingen", das sehen sie nicht!

Und alte Leute haben ein verlangsames Reaktionsvermögen- ohne euch nahetreten zu wollen- aber das geht ab ca. dem 50 Lebensjahr los. Da verliert das Auge nämlich seine Akkomodationsfähigkeit und kann sich nicht mehr scharfzoomen- die Alterssichtigkeit beginnt. Und- mal Hand auf´s Herz- wer läßt schon jährlich sein Reaktionsvermögen testen, außer, er braucht es für die Arbeit???
Das an sich ist alles kein Thema, aber es beeinträchtigt doch.

Ich hoffe, ihr zerfleischt mich jetzt nicht... ;) ;)

Und- durchgehen kann jedes Pferd- davor ist keiner gefeit... Egal, ob alt oder jng- aber ich bin immer noch der Meinung, daß ein junger und kräftiger pferdekundiger Mann in so einem brisanten Moment mehr ausrichten kann als ein fast 80 jähriger Mann... Bei Frauen ist es genauso ;)
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Re: und wieder mal.....leider

Beitragvon Shettyuta » Mi 3. Jun 2009, 16:21

na gut dann werde ich ab heute mit fast 43 das fahren wohl aufgeben müssen, danach mir der 4-spänner gerade mitten auf die hauptstrasse des dorfes gesprungen ist und für das absolute verkehrs-choas gesorgt hat!
vielleicht wäre das einem 20j. in folgener situation nicht passiert.... man kommt mit dem gespann aus dem gelände zurück steht völlig ruhig und relext an der hauptstrasse und wartet drauf, das endlich mal eine lücke im verkehr entsteht ( schichtwechsel auf dem fliegerhorst).
wärend man so steht und wartet, geht die sirene, über die strasse kommen unmöglich... jetzt kommen die leute von der feuerwehr angeknallt, umdrehen auch unmöglich hinter und neben mir stehen autos. tja und dann kommt der tanker der feuerwehr mit martinshorn und blaulicht angerast und steht genau neben mir... für ca. 5sek. dann war ich, bzw. mein gespann mit einem satz über die strasse, meine beifahrer hingen an den beiden linken pferden und konnten nichts ausrichten.
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