Schere verkürzen?




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Re: Schere verkürzen?

Beitragvon Ponyfan » So 15. Feb 2009, 17:33

warum lässt Benny sich nicht anspannen?
Ist was passiert was ihm Angst gemacht hat?
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Re: Schere verkürzen?

Beitragvon Shettyuta » So 15. Feb 2009, 18:26

um wirklich defakt sagén zu können.... das pony kommt mit der schere/kutsche klart oder nicht muss man das ganze in bewegung/verschiedene gangarten und wendungen gesehen haben.
mir wäre gerade in wendungen das pony zu weit weg, um noch vernünftige peitschenhilfen zum stellen und biegen geben zu können. wenn ich mir das foto so ansehe, glaube ich nicht das du noch die peitsche anlegen kannst, hinterm selett ohne kopfüber zwischen pony und vorderachse zu fallen.

zu der sache mit den blendklappen.... eigentlich sollten die so sitzen das, das pony nur nicht sieht was direkt von hinten kommt, sprich deine peitschenhilfen und nicht den kompletten seitlichen blickwinkel einschränken/versperren. wenn du dein rechtes auge zu machst und dann deinen kopf so weit wie möglich nach rechts drehst, hast du mit dem linken augen in etwa den blickwinkel deines ponys mit seinem rechten auge..... hoffe du verstehst wie ich das meine.
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Re: Schere verkürzen?

Beitragvon schneemandy » So 15. Feb 2009, 19:09

Ich weiß da gar nicht, wo ich anfangen soll. Benny habe ich ja mittlerweile seit vier Jahren, weiß aber leider nichts von seiner Vorgeschichte. Auf jeden Fall war er als ich ihn bekam ziehmlich Kopfscheu, was aber durch gute Behandlung sehr schnell vorbei war. Nur bei schnelleren Bewegungen zuckt er heute noch zusammen und quieckt oder fiept sogar teilweise :cry: Ansonsten ist Benny voller Vertrauen und macht eigentlich alles mit.
Nun, ich wollte gerne das Benny eingefahren wurde, angeblich sollte er auch schon mal eine Schleppe gezogen haben (lt. Vorbesitzer). Also besorgte ich ein Geschirr und arbeitete mit Benny, wie ich es jetzt auch mit Filou getan hatte. Geschirrgewöhnung: da gab es große Probleme mit dem Schweifriemen, er klemmte sich so sehr ein, das ich mit viel Geduld, massieren, leichtem klopfen nach ca. 1/2 Std. den Schweiriemen ummachen konnte, nach ca. 3 Wochen hatte er sich dran gewöhnt und es ging dann auch zügig. Fahren vom Boden etc. schien Benny wirklich zu kennen, machte er fast auf Anhieb, nur ab und an wollte er sich zu mir umdrehen. Auch Zug auf der Brust indem sich jemand in die Stränge lehnte, machte Benny gar nichts aus, auch auf diese Art und Weise anziehen machte er super, zog locker ne 90kg Frau weg.
Naja, und dann dachte ich nach einem Jahr, es wäre der Richtige Zeitpunkt gekommen, um ihn richtig einzufahren. Ich hatte von Bekannten aus "dem" anderen Forum das Angebot, das ich Benny dorthin bringen könnte, was ich auch mit gutem Gewissen tat. Er sollte dort vorerst zweispännig eingefahren werden. Zweispännig vom Boden fahren ging auch ganz gut, und dann sollte Benny das erste mal angespannt werden. Er ging auch an die Deichsel ran, einen Zugstrang konnte man noch festmachen, war alles gut. Nur, als der zweite Strang festgemacht werden sollte, ging es los: das totale "P" in den Augen, zittern, steigen, bocken und was es sonst noch alles gibt. Wie gesagt, aber erst als der zweite Strang ran sollte. Dieses Verhalten kam auch beim nächsten Versuch, was sich dann sogar "Shettyteam" ansah, und noch ein anderer sehr erfahrener Pferdemensch. Alle kamen unabhängig voneinander zu dem Ergebnis, das Benny wohl ein Trauma haben mußte, vielleicht hatte er mal einen Unfall oder ähnliches vor der Kutsche. Ein drittes mal ließ sich Benny gar nicht erst mehr an die Deichsel führen. Ich wollte dann auch den Benny nicht weiter quälen, und bließ das ganze Unternehmen "Fahren mit Benny" ab. Drei Tage später hatte ich dann den 2 1/2 jährigen Filou, der noch keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht haben konnte, da er bis dahin nur in einer Herde auf der Koppel stand. Ich aber war im ersten Moment sowas von enttäuscht von Benny, das ich tatsächlich ernsthaft darüber nachdachte, ihn wegzugeben :shock: Heute bin ich froh das ich ihn noch habe.
So ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, und die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt, das wenn Filou irgendwann zuverlässig und erfahren ist, ich den Benny evtl. neben seinem besten Kumpel angespannt bekomme, vielleicht wird dieser ihm ein wenig die Panik nehmen können. Aber wenn überhaupt, ist das noch in weiter Ferne.
Sagt mal, könnte es auch sein, das Benny sich nur zweispännig nicht anspannen läßt? Einspännig ausprobiert habe ich es nämlich nie, was würdet ihr machen? Ausprobieren oder Finger von lassen, wie ich es bisher gemacht habe?
Liebe Grüße,
Maike

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Re: Schere verkürzen?

Beitragvon schneemandy » So 15. Feb 2009, 19:13

@ shettyuta

Ja, mit der Peitsche stimmt schon, ich komme nicht ohne weiteres genau und/oder gezielt hinters Selett. Da ich das Schere kürzen ja wohl abhaken kann, werde ich mir wohl eine 20cm längere Peitsche besorgen, dann passt es wieder.
Liebe Grüße,
Maike

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Re: Schere verkürzen?

Beitragvon Shettyuta » So 15. Feb 2009, 19:34

willst du jetzt wirklich meine meinung zu benny und einspännig hören?!
lass die finger davon, ein pony was so austickt bevor es 2-spännig angespannt ist bringt sich und alle beteiligten beim 1-spänner um! ich habe schon pferde erlebt die in der schere völlig ausgetickt sind mit steigen, schlagen, buckeln, rückwarts rennen bis zum hinschmeissen.... nee so was würde ich mir nicht freiwillig antuen und da gibts dann auch nur zwei möglichkeiten in solchen situation. entweder versuchen das tier ganz schnell aus der schere zu bekommen oder völlig schmerzfrei sein und augen zu und durch und hoffen das das tier i-wann klein bei gibt!
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Re: Schere verkürzen?

Beitragvon MissTexas » So 15. Feb 2009, 20:07

Was mir als erstes auf den Bildern auffällt, ist das die Gabel stumpf nach vorne geht, ohne nach außen abgebogen oder sonstwie "entschärft" zu sein. Da hätte ich an deiner Stelle schon Angst um mein Pony. Das wäre die erste Baustelle an der Gabel, die ich in Angriff nehmen würde.

Dann würde ich auch dafür sorgen, daß vorne für das Selett Ösen an die Kutsche kommen- ansonsten wird dir die Gabel immer hin- und herrutschen. Die hinteren "Gnubbel" an deiner Gabel scheinen tatsächlich mal für ein Hintergeschirr konzipiert worden zu sein, liegen aber an einer ungünstigen Stelle- so kannst du es nicht verschnallen. Wenn du jemanden hast, der dir vorne Ösen anbringen kann, lasse dir doch auch gleich die hinteren Ösen weiter nach vorne setzen, bis sie ein korrektes Verschnallen des Hintergeschirrs ermöglichen.

Alles in allem muß ich dir aus leidvoller eigener Erfahrung sagen, daß man gerade in diese Eigenbauten soviel Geld und Energie hineinsteckt, daß man sich nachher auch eine fertige Kutsche dafür hätte kaufen können.

Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Fahren!

Bei mir "funzt" der Link übrigens.
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Re: Schere verkürzen?

Beitragvon Shettyuta » So 15. Feb 2009, 20:10

habe schon überlegt, ob die hinteren gnubbel vielleicht für den schlagriemen gedacht sind.... bei einem etwas längeren pony könnte das passen.
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Re: Schere verkürzen?

Beitragvon MissTexas » So 15. Feb 2009, 20:16

Gehörte die Gabel vorher schon zur Kutsche oder sind das zwei verschiedene Einzelteile gewesen?
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Re: Schere verkürzen?

Beitragvon schneemandy » So 15. Feb 2009, 21:00

Das gehörte so zusammen, ich habe die Kutsche so bekommen. Wegen der Schere habe ich auch schon überlegt das vorne eine bessser eine Öse dran wäre. Im nächsten Monat werde ich mal rüber nach Kellinghusen fahren, und schauen, ob er was bezahlbares da hat, wobei ich ja auch noch erst sehen muß, ob es überhaupt eine passende Schere für die Halterung an meinem Wägelchen gibt.
Ach ja, man kann schon eine Menge Zeit und Geld in einen "Selbstbauwagen" reinstecken. Ich möchte gerne eine Fußbremse dran haben, bisher hat der Wagen nur eine Handbremse, beides ist eben besser. Ich habe auch schon jemand, der mir das machen kann. Dann soll vorne das Spritzbrett gemacht werden, und...und...und. Verbesserungsideen habe ich ne ganze Menge, aber ob ich es alles umsetzen kann? Ich denke aber, das wictigste ist erst mal die Schere, da habt ihr recht.

Wegen Benny, den habe ich aus genannten Gründen bisher nicht angespannt, und werde es wohl auch lassen, aber träumen darf man ja, dabei passiert einem nichts ;)

Ich finde es lieb von euch, das ihr euch mit mir gemeinsam Gedanken macht, ohne gleich zu meckern, dieses habe ich ja auch schon anders erlebt. Heute fühle ich mich so richtig wohl hier! 8-)
Liebe Grüße,
Maike

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Re: Schere verkürzen?

Beitragvon Ponyfan » So 15. Feb 2009, 22:43

Maike....danke.
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